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Lesedauer ca. 3 Min. 1. April 2025

Arztgespräch vorbereiten: 10 Fragen, die wirklich weiterhelfen

Therapie & Anwendung
Arztgespräch vorbereiten: 10 Fragen, die wirklich weiterhelfen

Warum Vorbereitung zählt

Ein strukturiertes Arztgespräch spart Zeit, reduziert Unsicherheiten und unterstützt gemeinsame Entscheidungen. Notieren Sie Ziele: Was möchten Sie heute klären (z. B. Verlauf, Alltag, Therapieoptionen)?

Die 10 Fragen – kompakt

  1. Wie ordnen Sie meinen aktuellen Befund (z. B. Perimetrie, OCT) im Verlauf ein?
  2. Welche Veränderungen sind seit dem letzten Termin objektiv messbar?
  3. Welche Warnzeichen sollte ich selbst beobachten – und ab wann melden?
  4. Welche Therapie-/Versorgungsoptionen kommen für mich infrage (z. B. TES mit OkuStim®)?
  5. Welchen Nutzen und welche Risiken sehe ich bei diesen Optionen?
  6. Was kann ich realistisch im Alltag verbessern (Licht, Kontrast, Orientierung, Hilfsmittel)?
  7. Welche Termine/Intervalle sind sinnvoll (Kontrollen, Anpassungen, Reha)?
  8. Welche Auswirkungen hat RP auf Arbeit/Studium – und welche Unterstützung gibt es?
  9. Welche Anlaufstellen empfehlen Sie (Selbsthilfe, Reha, Studienzentren)?
  10. Was ist der nächste konkrete Schritt – wer macht was bis wann?

Unterlagen & Selbstbeobachtung

  • Vorab senden: Vorbefunde, Medikation, ggf. Gentest-Berichte
  • Therapietagebuch: kurze Notizen zu Seheindruck, Blendung, Alltagssituationen
  • Fragezettel: 3 Hauptziele markieren – so geht nichts unter

Im Gespräch: verständlich klären, gemeinsam entscheiden

Bitten Sie aktiv um klare Sprache: Fachbegriffe kurz erklären lassen, Zusammenfassung am Ende

Entscheiden Sie gemeinsam: Ziele, Alternativen, nächste Schritte. Wenn etwas unklar bleibt, um eine schriftliche Empfehlung bitten.

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